Abstraktion ist eine subjektive Sprache, die mich emotional und intellektuell erfüllt. Mein Weg zur Abstraktion ist schrittweise gegangen. Bis zum Jahr 2000 war meine Bildforschung figurativ. Ich machte Variationen eines einzigen Themas, einige hinterleuchtete Stühle, dann erkannte ich, dass es nicht wirklich das Thema war, das mich interessierte, sondern der Raum, das Licht und die Struktur, die die Oberfläche der Leinwand bewohnten.

Die verwendete Technik ist das Ergebnis mehrjähriger Versuche mit verschiedenen Harzen als Bindemittel. Ich verwende derzeit eine Mischung aus Marmorpulver und Pigmenten, die mit Acrylharzen verklebt sind. Einmal gemischt, lege ich sie in hermetische Flaschen, die die Farben meiner Palette bilden. Ich gieße die Farbe auf die auf dem Boden liegende Leinwand und male mit Besen und breiten Pinseln.

Für meine neuesten Forschungen verwende ich Metalloberflächen, wie Collagen, die es mir ermöglichen, den bemalten Teil hervorzuheben und ihm eine gewisse Feierlichkeit zu verleihen. Ich reduziere die visuelle Information, um ihre Mystik zu verstärken und ihr mehr Kraft und Zeitlosigkeit zu geben.

Meine Arbeiten werden meditiert. Obwohl das Ergebnis ein Gefühl großer Freiheit in meiner Art zu malen gibt, ist alles im Voraus gedacht. Es ist wahr, dass ich, sobald die Parameter meiner Oberfläche definiert sind, mich in einer angenehmen Musikalität von Noten hinreißen lasse, die ein harmonisches Set definieren, oder zumindest ist das meine Absicht.